Unser allerfeinstes Rüeblireisgericht

Bei uns gehört dieses allerfeinste Rüebligericht zu jeder Jahreszeit in den kulinarischen Klassikerkreis, dessen Gerichte drei- oder viermal monatlich auf den Tisch kommen. Immer ein bisschen in Variation zur saisonalen Auslage. Man kann statt dem einen auch einfach ein anderes Gemüse reinschnibbeln. Es ist superlecker, irregeschwind gemacht und natürlich supergesund.

Es kann nämlich echt was: erstens könnt ihr damit wunderbar altes Brot aufbrauchen, zweitens hat man die Zutaten oft schon zu Hause. Die einzige Ausnahme macht vielleicht der Karottensaft. Aber wem das Menü gefällt, der wird von nun an einfach immer drei Flaschen davon im Vorrat haben. Ausserdem gibt es eine prima Variante, es sogar vegan herzustellen, dafür verwendet man statt Rahm einfach Kokosmilch. Kräutermässig passt dann Koriander besonders gut, wie ich finde.

Was soll ich sagen? ALLE meine kleinen Tafelgäste liebten es bisher wirklich.

Was ihr an Zutaten braucht

  • 1 Karotte
  • 2 Peperoni
  • ein bisschen altes Brot
  • ½ Liter Karottensaft
  • zwei grosse Löffel saurer Halbrahm
  • ein paar frische Kräuter
  • Gewürze
  • Reis
  • Fakultativ: ein bisschen Halloumikäse

Und so wird das Gericht gezaubert

  1. Am besten zuerst eine Pfanne Basmatireis übers Feuer stellen, damit der Reis hinterher schon fertig ist.
  2. Das Gemüse und das alte Brot ganz klein schneiden (wahlweise natürlich powermixen) und in einem grossen Schuss Olivenöl andünsten.
  3. Ist der Pfanneninhalt schön angeschwitzt, wird er mit dem Karottensaft abgelöscht.
  4. Nun ca. 20 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen und hin und wieder umrühren.
  5. Zum Schluss kommt der saure Halbrahm (natürlich eignet sich auch Creme fraiche, Kokosmilch oder ganz normaler Rahm) und die frischen Kräuter hinzu. Ich bevorzuge viel glatten Peterli, schmeckt aber auch mit diversen andern Kräutern prima. Würzen kann man natürlich einfach nach Bedarf mit Salz & Pfeffer.
  6. Wir mögen ausserdem manchmal Halloumikäse oder Falafel dazu.

Notabene: Der schönste Tischvers ist für mich – jedes Waldorfkind wird ihn kennen – „Erde die es uns gebracht, Sonne die es reif gemacht. Liebe Sonne, Liebe Erde, euer nie vergessen werde.“ Meine Kinder finden den Vers so mittelgut und drum sagen wir am Tisch oft auch einfach „E Guete mitenand im schöne Bramberg-Restaurant“ korrelativ zu „Bramberg“ fügt ihr einfach euren Wohnort oder eure Strasse ein.

 

4 Kommentare bei „Unser allerfeinstes Rüeblireisgericht“

  1. Du übrigens: Das gibt’s heute bei uns!

    1. und, wie ist es rausgekommen? ausgerechnet diesmal, also als ich das Rezept aufgeschrieben habe, haben sie über das Gericht gemault.. kam sonst nie vor. ach ach!

  2. Hier dafür kam’s super an! Illja loves it und Cristina auch:)

    1. oh das freut mich!
      bei den Zimtschnecken meinte nämlich kürzlich eine Freundin, sie würden echt grauslig schmecken und sähen auch eher wie Bluttschnecken denn Gebäck aus.. 🙂

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