Zimtweckenliebe

Zimtwecken

Seit einer gefühlten Ewigkeit geniessen wir diesen wunderbarsten neverending Sommer! Nun – gegen Ende August gesellt sich aber Tag für Tag auch ein bisschen die Herbstfreude ein. Bald fallen die farbigen Blätter von den Bäumen und wir zünden abends wieder Kerzen an. Bald gibt es Kürbissuppe und wir essen heisse Maroni und trinken Glühwein und heissen Punsch. Erntedank steht bevor und ehe wir uns versehen feiern wir das Martini-Fest.

Mit den Kindern begeht man den Jahreskreis so viel bewusster, was ich echt jedes Mal im Herbst einfach irgendwie extratoll finde. Ich bin dann immer so schön sommersatt, besonders natürlich nach dem heurigen Exemplar und freue mich auf einen goldenen Herbst.

Unsere Zimtweckenliebe erwacht im Spätsommer endgültig. Die dicken süssen Wecken sind bei uns so der Inbegriff von gemütlich dunklen Herbstnachmittagen und kuscheliger Winterwärme. Bevor ich sie backe, mahlen wir die Körner und kneten den süssen Hefeteig. Kaum im Ofen sind wir umhüllt von würziger Zimtmagie. Wir essen sie oft schon früh morgens noch vor dem hellwerden. Für die frühen Zimtwecken friere ich die fertigen aber ungebackenen Röllchen ein und gebe sie dann direkt für 15 Minuten in den Ofen. Noch vor dem ersten Morgenkaffee.

Jedenfalls haben wir kürzlich bereits die ersten herbstlichen Zimtwecken nach der Sommerpause gebacken. Sie haben so herrlich den Herbst eingeläutet hier und wir sind voller Vorfreude.

Folgende Zutaten braucht ihr für die Zimtwecken:

Für den Teig

  • 50 g Roggenmehl
  • 350 g Dinkelmehl
  • ½ TL Salz
  • ½ Würfel Frischhefe oder 1 Päckchen Trockenhefe
  • 80 g Butter
  • 2 Eier
  • 80 g Kokosblütenzucker
  • ½ TL Kardamom
  • 110 ml Milch

Für die Füllung

  • 3 EL Rahmquark
  • 3 EL Kokosblütenzucker
  • ½ TL Kardamom
  • 1 TL Zimt
  • optional: 1 geriebener Apfel, einige Rosinen oder ein paar Schokoladenstücke

Und so wird’s gemacht:

Mehl, Salz, Butter, Eier, Zucker und Kardamom in einen Topf oder eine Küchenmaschine geben. Die Hefe in der Milch auflösen und ebenfalls hinzufügen. Alles gut mischen und kneten. Der Teig sollte danach natürlich Zeit haben, um schön aufzugehen.

Wenn er soweit ist, wird der Teig ausgerollt. Das Rechteck wird mit Quark bestrichen und mit der zimtigen Gewürzmischung berieselt. Danach aufgerollt und in ca. 2 cm dicke Stücke geschnitten. Ich backe jedesmal nur die Hälfte und die übrigen Zimtschnecken werden eingefroren.

Was dieses Jahr anders ist: Mein Sohn, der diese Wecken sein ganzes Leben schon kennt und liebt, schmiert neuerdings eine dicke Schicht Nutella mit drauf. Er ernährt sich momentan im Rahmen seiner Möglichkeiten im höchsten Masse ungesund. Gehört wahrscheinlich zum Grosswerden dazu. Ich bin dennoch guter Hoffnung, dass irgendeine gesunde Idee aus der Kindheit  für später hängen bleibt.

Anmerkung: Natürlich könnt ihr Rogge weglassen und stattdessen nur mit Dinkel oder Weizen backen.

 

6 Kommentare bei „Zimtweckenliebe“

  1. Mmmmhh! Hab mir grad eine Postiliste zusammengestellt; morgen zum Zmorgen sollen es Zimtwecken sein!

    1. kidsoverthemoon sagt: Antworten

      mmmh feiiiin! Ich hab sie auch am liebsten schon zum zmorgen 🙂 und die kann sogar schon das Illjakind essen.

  2. Sieht superlecker aus! Wie immer bei euch.

    1. kidsoverthemoon sagt: Antworten

      Danke du Liebe! Und mit Nutella SIND sie auch superlecker 😉

  3. Die sehen lecker aus! Ich bin so gar nicht backbegabt, will das Rezept aber mit meinen Mädels testen. Du schreibst, dass die Zimtwecken 15 Minuten gebacken werden müssen – verrätst du mir noch bei wie viel Grad?

    1. Genau, bei 200 Grad 🙂 Ich nehm das eben immer nicht so genau mit den Rezepten und den Temperaturen 🙂

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